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Allgemeine Daten
FliegenderHolländer2 Der fliegende Holländer
Gebiet Abenteuerland
Eröffnung 2007
Kosten ca. 20.000.000 €
Hersteller KumbaK Coasters
Musik René Merkelbach
Technische Daten
Fahrtdauer 3:43 Minuten
Anzahl der Wagen 11
Anzahl der Personen pro Wagen 14
Personen pro Stunde 1900

Der fliegende Holländer ist eine Achterbahn im Reich Abenteuerland. Sie war mit Baukosten in Höhe von circa 20 Millionen Euro die teuerste Attraktion, die der Park je in seiner Geschichte erbaute.

Entworfen wurde die Bahn von Karel Willemen.

Inhaltliche Grundlage Bearbeiten

Der Achterbahn liegt die allgemein bekannte Sage Der fliegende Holländer zu Grunde. In dieser geht es um das Vergehen des niederländischen Kapitäns Willem van der Deckens, der, obwohl es Ostersonntag war, das Kap der guten Hoffnung umsegelte. Als Strafe wurde er dazu verdammt sieben Jahre die Weltmeere zu durchsegeln, ohne an einem Hafen anlegen zu dürfen.

Geschichtlicher Kontext Bearbeiten

Nach der Eröffnung des 4D-Kinos PandaDrom 2002 wurden Anfang April 2004 erste Gerüchte um eine neue Attraktion namens Vliegende Hollander laut. Am 10. November des selben Jahres wurden diese Gerüchte von Geschäftsführer Ronald van der Zijl gegenüber dem Eindhovens Dagblad bestätigt[1]. Intention der Parkführung bei dem Bau der neuen Attraktion war es, den abnehmenden Besucherzahlen entgegenzuwirken.

Umsetzung Bearbeiten

Warteschlange Bearbeiten

FliegenderHolländerWachtebereich

Bücherregal im ersten Teil der Warteschlange

Während des Wartens bietet sich den Besuchern eine abwechslungsreiche Szenerie, die sich in zwei Abschnitte gliedern lassen. Im ersten Abschnitt durchquert man das Innere einiger mittelalterlicher Häuser. Sie sind mit vielen Requisiten - zum Beispiel mit Bücherregalen - bestückt. Durch Fenster kann man links zum Teil schon auf den zweiten Abschnitt der Warteschlange blicken. Dort ist eine nächtliche Hafenkulisse errichtet worden, die gleichzeitig den Abfahrtsbereich darstellt. Wie auch schon der erste Abschnitt ist auch der zweite vollständig überdacht.



Wagen Bearbeiten

Die elf Achterbahnwagen der Attraktion sind von außen wie Boote gestaltet. In ihnen finden jeweils vierzehn Personen Platz nehmen.

Streckenführung Bearbeiten

Nach dem Abfahrtsbereich, der - wie der gesamte erste Teil der Strecke - im Wasser liegt, gelangt man durch eine niedrige durchfahrt, in eine Halle, dessen Ausmaße aufgrund der absoluten Dunkelheit nicht erkennbar sind. Lediglich die direkte Umgebung des vorderen Teil des Boots ist durch eine Lampe am Fahrgestell sichtbar. Nach einer Weile erscheint ein großes Schiff, von dessen Reling, die im Dunkeln liegt, ein Eimer heruntergelassen wird. Anschließend geht es steil nach oben in schneller Geschwindigkeit. Auf der Hälfte des ansteigenden Teils der Strecke stoppt das Fahrgestell und rot angeleuchtete Wasserfälle werden zu beiden Seiten sichtbar. Parallel hierzu ertönt dramatische Musik. Nach ungefähr 15 Sekunden geht es weiter. Oben angelangt öffnet sich ein Tor nach draußen und es geht abwärts durch eine Durchfahrt auf einem Hügel. In einer nach oben führenden Kurve nach links gelangt die Bahn in eine senkrechte Stellung zu Boden. Über eine erneute Durchfahrt in Form ein Holzhütte kommt man zum letzten Fahrelement, einem Wassersplash. Daran anschließend gelangt man wieder in den Abfahrtsbereich.

Äußere Gestaltung Bearbeiten

Nach Außen hin sieht der fliegende Holländer aus wie ein riesiges mittelalterliches Gebäude. Es zeichnet sich durch einen hohen Turm aus, der die Verbindung der inneren zur äußeren Fahrstrecke ermöglicht, und eine lange Fassade, die stilistisch in mehrere Häuserfassaden eingeteilt ist.

Musik Bearbeiten

Die Musik zu der Attraktion wurde von René Merkelbach komponiert. Sebastiaan Koolhoven, ein in den Niederlanden weithin bekannter Arrangeur, setzte die Komposition für eine Orchestereinspielung um. Diese wurde dann am 22.01.2006 in Prag vom Prager Philharmonieorchester vorgenommen[2].

EröffnungBearbeiten

Bei der Eröffnung des Fliegenden Holländer gab es, direkt neben dem Eingang der Achterbahn, eine kleiner Feier.

Resonanz Bearbeiten

Auszeichnungen Bearbeiten

Kritiken Bearbeiten

  • "Efteling kann eines besser als alle anderen Freizeitparks die wir kennen, nämlich “Geschichten erzählen” und der “fliegende Holländer” ist ein Paradebeispiel wie man eine Attraktion zu einem geschichtenerzählendem Kunstwerk macht, welches die Massen begeistert" (Freizeitpark-Tester Team (FTT) in einem Parkbericht)

Siehe auchBearbeiten

Weblinks Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Achtteiliges Special über die Attraktion auf nieuwsrijk.nl/
  2. Bericht auf eftelist.nl


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